Parodontose

Hilfe bei Parodontose (Parodontitis)

Je früher eine Parodontose erkannt wird, umso leichter und kürzer ist die Behandlung und umso besser ist das langfristig zu erzielende Ergebnis.

Sie möchten einen Termin zur Parodontose-Behandlung? Rufen Sie bitte während der Sprechzeiten unsere Zahnarztpraxis in Köln unter 0221 27 24 34 0 an. Oder nutzen Sie rund um die Uhr unser Online-Termin-Modul.

Porphyromonas gingivalis Bakterien, 3D-Darstellung. Anaerobe Bakterien, die Parodontose verursachen. Die Bakterien sind wahrscheinlich mit rheumatoider Arthritis und Speiseröhrenkrebs assoziiert. Illustration: © Kateryna Kon, Shutterstock

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Was ist Parodontose?

Eine Entzündung des Zahnhalteapparates

Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine bakterielle Entzündung, die eine irreversible Zerstörung des Zahnhalteapparates, des Parodontiums, zur Folge hat. Unterschieden wird zwischen der apikalen (ausgehend von der Wurzelspitze) und marginalen (ausgehend vom Zahnfleischsaum) Parodontose. Gehen diese beiden Formen ineinander über, liegt eine Paro-Endo-Läsion vor. Die marginale Zahnfleischentzündung, die sich unter anderem durch Zahnfleischbluten bemerkbar macht, ist die bei weitem bekanntere Form der Parodontitis. Viele Patienten wissen nicht, dass die Zahnerkrankung auch von der Wurzelspitze ausgehen kann.

Wie kann man Parodontose vorbeugen?

Durch tägliche Zahn- und Mundhygiene
Diese sollte eigentlich selbstverständlich sein und mindestens morgens vor dem Frühstück und abends vor dem Schlafen gehen zur Routine gehören. Es reicht allerdings nicht aus, die Zähne einfach mit einer Zahnbürste zu putzen. Vielmehr sollten Zahnseide und eine gute Mundspülung dazugehören.

Durch Zahnkontrolle 2-mal pro Jahr
Es ist kein Luxus sich ein- bis zweimal pro Jahr eine professionelle Zahnreinigung zu gönnen. Schließlich gehen von kranken Zähnen auch sehr große Gefahren für den gesamten menschlichen Organismus aus die auf gar keinen Fall unterschätzt werden sollten. Darüber hinaus ist eine gesunde und strahlende Zahnästhetik auch ein optisches Plus im Zusammentreffen mit anderen Personen.

Rauchen möglichst unterlassen
Das Nikotin Ablagerungen auf den Zähnen hinterlässt, ist ein schon lange gelüftetes Geheimnis. Jede Zigarette weniger bedeutet zumindest rein rechnerisch weniger Ablagerungen auf den Zähnen. Vor alle nach einer ZMR sollte auf Nikotin verzichtet werden um das fantastische Ergebnis nicht direkt wieder negativ zu beeinflussen.

Wenig Zucker
Vor allem Raffinadezucker ist ein Zahnschmelzkiller vom aller Feinsten. Egal ob im Kaffee oder Tee oder versteckt in Gebäck, Kuchen, Bonbons, Kaltgetränken und Ketchup, sein negativer Einfluss ist auf Dauer an den Zähnen abzulesen. Die Folgen können fatal sein und bis zum Zahnverlust reichen. Doch auch der natürliche Fruchtzucker und der braune Zucker sollte nicht konstant über den Tag verteilt konsumiert werden. Gönnen Sie Ihrer Mundflora mehrere und längere Pausen um sich zu regenerieren und gesund zu erhalten.

Entstehung und Behandlung von apikaler Parodontitis

Die apikale Parodontitis (auch apikale Periodontitis, apikale Ostitis oder Wurzelspitzenentzündung) entsteht durch einen marktoten Zahn. Behandlungstechnisch kommt eine Wurzelkanalbehandlung infrage. Verläuft diese nicht zufrieden stellend, kann auch eine Wurzelspitzenresektion erforderlich werden. Falls diese beiden Behandlungsmethoden nicht den gewünschten Erfolg bringen ist eine Zahnextraktion unabdingbar.
Die marginale Parodontitis entsteht durch bakteriellen Plaque / Zahnbelag. Eine Behandlung ist in Form einer PZR möglich die jeder mindesten ein- bis zweimal im Jahr bei seinem Zahnarzt durchführen lassen sollte. Diese muss aber kontinuierlich durch eine ausgiebige Mund- und Zahnhygiene zu Hause fortgesetzt werden.
In eine Behandlung können eine Gewebeuntersuchung des Zahnfleisches, Röntgenaufnahmen, die Vermessung der Zahnfleischtaschen sowie eine molekulargenetische Bakterienuntersuchung eingebunden sein.

Schmerzfreie Behandlung bei Parodontose mit Emdogain

Mit Emdogain wird es möglich, die Wiederherstellung des Zahnhalteapparates zu fördern der wegen einer Parodontitis zerstört wurde. Emdogain ist demzufolge in der Lage, den betroffenen Zahn bzw. die betroffenen Zähne trotz Parodontose zu erhalten und einer Extraktion vorzubeugen.

Emdogain besteht aus Proteinen, die der Körper nur während der Zahnentwicklung produziert. Um die Anwendung zu vereinfachen wird es in Form eines Gels vorgemischt, um dann auf die Zahnwurzeloberfläche appliziert zu werden. Dort führt Emdogain zur Wiederherstellung von Zahnzement, Fasern und Kieferknochen.