8 Gründe für Zahnverlust unter 40 und wie man ihn vermeidet 1

8 Gründe für Zahnverlust unter 40 und wie man ihn vermeidet

Zahnausfall im Alter? Das erscheint vielen als eine Art unausweichliches Schicksal. Wenn schon junge Menschen Zähne verlieren, sieht das ganz anders aus. Da stellt sich die Frage nach den Gründen für den Zahnverlust. Dabei besitzen Menschen in der Altersgruppe 65 – 74 heute durchschnittlich sogar fünf eigene Zähne mehr als vor rund 20 Jahren. Während sie 1997 nur noch etwa 10 der üblichen 32 Zähne im Mund hatten, sind es heute immerhin noch fast 17 eigene Zähne.

Zahnverlust mit 30 oder 40 Jahren ist sowohl ein gesundheitliches wie ästhetisches Problem. Noch dazu sind Zahnlücken für den Betroffenen besonders im Frontzahnbereich psychisch sehr belastend. Zahnausfall in der ersten Lebenshälfte kann allerdings fast in jedem Fall mit einer maßgeschneiderten Prophylaxe verhindert werden.

Ursachen für Zahnverlust in jungen Jahren

  • Karies
  • Paradontitis
  • Zahnfleisch- und Knochenrückgang
  • Diabetes
  • Mangelnde Mundhygiene / falsche Putztechnik
  • Genetische Disposition
  • Chronischer Stress
  • Zähneknirschen

Gedimmtes Lebensgefühl

Bei Zahnverlust greift eins ins andere. Wenn die Zähne ausfallen, geht auch die stabilisierende Knochensubstanz verloren. Der Körper baut Knochen ab, wenn keine Notwendigkeit mehr besteht, die Zähne zu halten. Als Folge davon wirkt das Gesicht eingefallen, das Selbstbewusstsein junger Menschen mit Zahnausfall leidet.

Nicht nur im Beruf, sondern auch im Privaten hemmt ein unschönes Gebiss. Bei Vorstellungsgesprächen und Dates entscheidet oft der erste Eindruck. Gepflegte Zähne machen selbstsicher, wirken attraktiv und als positive Verstärkung für Persönlichkeit und Mimik.

Sehen wir uns die Ursachen für vorzeitigen Zahnverlust im Einzelnen an:

Karies entstehen meist durch eine fehlerhafte Zahnpflege, Mankos bei der Gründlichkeit und Auslassen der Reinigung der Zahnzwischenräume. Schwere Karies greift den Zahn-Nerv an, was eine Wurzelerkrankung nach sich zieht. Hier kann eine rechtzeitige Behandlung der befallenen Wurzel Abhilfe schaffen. Sollte die einfache Wurzelkanalbehandlung nicht den gewünschten Erfolg bringen, kommt eine Wurzelspitzenresektion infrage. Ein kleiner Eingriff, bei dem die erkrankte Wurzelpartie samt entzündetem Gewebe entfernt wird.

Parodontitis ist inzwischen eine der häufigsten Erkrankungen. Wird diese bakterielle Infektion des Zahnbettes nicht rechtzeitig behandelt, können die Keime weiter in den Kiefer vordringen und dort für wackelige Zähne sorgen. Das Zahnfleisch geht zurück und auch die Zahnknochenmasse reduziert sich.

Die Entzündung des Zahnhaltemechanismus kommt in jedem Alter vor, bei einer erblichen Veranlagung genauso wie bei einer Mangelernährung, dem Verzicht auf eine ausgewogene Mischkost oder einer nachlässigen Mundhygiene.

An Diabetes erkrankte Patienten entwickeln dreimal so häufig eine Parodontitis. Der erhöhte Blutzuckerspiegel ist schuld daran, dass die Abwehrkräfte geschwächt und Entzündungen hervorgerufen werden. Beim Diabetes Typ-1 und Diabetes Typ-2 verläuft die Parodontitis gravierender, schreitet zügiger voran und resultiert öfter im Zahnausfall.

Sie gehen auf dem Zahnfleisch wegen Stress? Ein entzündetes Zahnbett wird manchmal auch durch chronischen Stress ausgelöst. Wenn Dauerstress das Immunsystem schwächt, wirkt sich das auf die Zähne aus. Bis hin zum Zahnausfall.

Wer ständig unter Druck steht, ist angespannt und verkrampft in den Muskeln und im Kieferbereich. Permanentes die Zähne zusammenbeißen führt zu nächtlichem Zähneknirschen und schlussendlich zu Reibungsverlust.

Verbissenheit (!), Perfektionismus und wenig Ausgleich endet manchmal auch in einem hormonellen Ungleichgewicht verbunden mit vorzeitigem Zahnausfall. Menschen, die unter dieser Problematik leiden, fühlen sich oft gesellschaftlich ausgegrenzt oder entwickeln eine Sozialphobie.

Therapie bei vorzeitigem Zahnausfall

Wer sich nicht mehr traut zu lächeln, ist in seiner Lebensqualität stark eingeschränkt. Fester Zahnersatz – gerade im sichtbaren Bereich – ist dann die beste Lösung. Mit vier oder im Einzelfall sechs Implantaten ist es möglich, im zahnlosen Kiefer ein vollständiges Gebiss zu verankern. Die Methode wurde bekannt unter dem Namen All-on-4©, was soviel heißt, wie „alles hält auf 4 Implantaten“.

Im DENVITA Dentalzentrum Köln nutzen wir hochwertige Implantate, die in Langzeitstudien ihre herausragende Haltbarkeit und Verträglichkeit bewiesen haben. Hersteller ist die Straumann AG aus der Schweiz. Final gefertigt wird der Zahnersatz in unserem hauseigenen Zahntechnik-Labor.

Sprechen Sie unsere Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie unseren Oralchirurgen gern an, wenn Sie ein Problem mit fehlenden Zähnen haben. Egal in welchem Alter. Wir finden die zu Ihnen passende Lösung.

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