Parodontologie

Die Parodontologie befasst sich mit der Gesundheit des Zahnhalteapparates und der Mundflora. Der Zahnhalteapparat sorgt dafür, dass unsere Zähne fest im Kieferknochen verankert bleiben. Sind Sie gesund im Mund?

Mehr als 80% der über 35jährigen leiden in Deutschland an einer Parodontitis, der Entzündung des Zahnhalteapparats, besser bekannt als Parodontose.  Das ist schwerwiegend, da eine geschwächte Mundflora die Risiken, einen Herzinfarkt zu erleiden oder an Rheuma zu erkranken erhöht.

Das DENVITA Zahnärzte-Team legt großen Wert auf die Vorbeugung vor Parodontitis. In der Parodontologie steht unseren Zahnärzten ein breites Behandlungsspektrum zur Verfügung, mit dem wir Ihre Zähne, Ihr Zahnfleisch und den Kieferknochen intakt halten können. Die meisten Maßnahmen werden von den Gesetzlichen Krankenkassen in vollem Umfang bezahlt.

Gerne informieren wir Sie über paradontologische Vorbeugung und Behandlungsmethoden. Sie erreichen uns telefonisch 0221 27 24 34 0 oder nutzen Sie unseren Online-Terminplaner

Warum Sie Entzündungen im Mund ernst nehmen sollten

Parodontitis, die chronische Zahnbettentzündung, wird von vielen Patienten gerne verharmlost und in ihrer Auswirkung auf den gesamten Organismus unterschätzt. Doch es ist wichtig, dass die Parodontitis-Therapie so früh wie möglich zu beginnen. Denn Parodontitis ist keine Bagatelle-Erkrankung. Sie erhöht das Risiko für Herzversagen, Diabetes, Rheuma und Risikoschwangerschaften.

Erhöhtes Risiko für Diabetiker

Ein besonders schwerwiegendes Risiko betrifft bereits an Diabetes Erkrankten. Sie müssen die Früherkennung-, Behandlung und Nachsorge sehr ernst nehmen. Sogar junge Diabetiker leben mit einem erhöhten Risiko, durch Parodontitis Zähne zu verlieren. Für „Zuckerkranke“ gehört die regelmäßige Kontrolle auf Parodontitis deshalb zum Behandlungsprogramm dazu.

Besondere Risikogruppen für Parodontitis

Eine besondere Warnung muss an Raucher, Diabetiker und Menschen mit geschwächtem Immunsystem (z. B. auch durch Stress) gerichtet werden. Sie tragen ein hohes Risiko, an Zahnbettentzündung zu erkranken und von einem folgenden Zahnausfall betroffen zu sein.

Was genau ist Parodontitis?

Die Paradontitis oder Zahnbettentzündung ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates, die zur Zerstörung des Zahnfleisches und der Knochen führen kann. Zuletzt kann sie zum Zahnverlust führen. Zum Zahnhalteapparat gehören Zahnfleisch, Knochen, Wurzelzement und sogenannte Haltefasern.

Wie entsteht Parodontitis?

Auslöser einer Parodontitis sind immer Beläge auf den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen. Zuerst wehrt sich der Körper des Patienten durch eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Aber wird keine Behandlung vorgenommen, kann die Entzündung in die tieferen Gewebe vordringen und eine Parodontitis entsteht. Im Laufe der Erkrankung kommt es dabei zur Zerstörung aller Anteile des Zahnhalteapparates und damit zu Zahnfleischrückgang. Später lockern sich die betroffenen Zähne bis hin zum Zahnverlust.

Woran erkennte ich als Patient/in, ob ich an Parodontitis erkrankt bin?

Im Frühstadium kann der Laie eine Parodontitis kaum erkennen. Es treten zu Beginn keine Schmerzen auf. Selbst im weiteren Verlauf der Krankheit klagen Patienten nur selten über Schmerzen. In dieser Phase der Erkrankung haben sich die schädlichen Bakterien jedoch längst im tiefer liegenden Gewebe festgesetzt und/oder sind in die Blutbahn gelangt.

Sobald Sie bei sich Zahnfleischbluten, Schwellungen und Rötungen  des Zahnfleisches oder Mundgeruch wahrnehmen, sollten Sie einen Termin beim Zahnarzt auf keinen Fall länger hinauszögern.

Wie behandelt der Zahnarzt Parodontitis?

Parodontitis im Anfangsstadium

Mit einer Basis-Behandlung können leichtere Fälle therapiert werden. Da die Zahnbettentzündung durch Zahnbeläge entsteht, beginnt alles mit einer Beratung zur täglichen Mundhygiene und wichtigen Tipps zu deren Optimierung, wie:

▪ Zahnputz-Techniken

▪ Auswahl der richtigen Mundspülung

▪ Techniken zur Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide

▪ Benutzung von Interdentalbürsten

Dann folgt die gründliche und professionelle Zahnreinigung in unserer Praxis durch eine geschulte Zahnhygienikerin. Durch diese PZR können die bakteriellen Beläge auf und zwischen den Zähnen sowie am Zahnfleischrand entfernt werden.

Die eigene, tägliche und gründliche Zahnpflege in der richtigen Zahnputztechnik bildet in Folge die Basis für Ihre Zahngesundheit.

Doch bitte beachten Sie: Wenn Sie einmal an Parodonitis erkrankt sind, kann die Krankheit immer wieder aufflammen. Der regelmäßige Besuch des Zahnarztes, die regelmäßige Zahnreinigung zu Hause und in der Praxis sowie die wiederkehrende Parodontitis-Untersuchung gemäß des Parodontale Screening Index (PSI), sind für Ihre Gesundheit von aller größter Bedeutung!

Wenn die Parodontitis fortgeschritten ist

Die eigentliche Parodontitis-Behandlung geht über die einfachen Hygienemaßnahmen hinaus und basiert auf der Beseitigung der bakteriellen Zahnbeläge, die unter dem Fleischsaum und in den Zahnfleischtaschen haften. Diese „subgingivale“ – eben unter dem Zahnfleischsaum liegende – Behandlung wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. Dabei kann es auch zu kleineren chirurgischen Eingriffe kommen, um die schwer zugänglichen Zahnfleischtaschen zu erreichen.

Nachfolgend empfiehlt sich eine antibakterielle Behandlung mit desinfizierenden Präparaten. Je nach Schwere der Parodontits kann auch eine Antibiotika-Behandlung notwendig werden.

Die Nachsorge und eine aufmerksame Erhaltungstherapie sind für den Behandlungserfolg von großer Bedeutung. Zeigen Sie erhöhtes Engagement für Ihre Zahngesundheit! Die optimale Mundhygiene ist dabei das A und O. Das Stoppen der Krankheit kann nur mit gemeinsamer Anstrengung gelingen. Erinnern Sie sich daran, dass eine fortschreitende Zerstörung des Zahnhalteapparates das Ausfallen von Zähnen bedeutet.

Wie können Sie sich vor Parodontitis schützen?

Seien Sie selbst aktiv in der Pflege Ihrer Zahngesundheit – mit dem richtigen Putzen der Zähne und dem Einsatz der richtigen Mundspülung. Nehmen Sie die Chancen für Ihre Zahngesundheit wahr. Denn die Krankenkassen bezahlen Vorsorge und Nachsorgetermine. Die Entfernung von Zahnstein ist einmal jährlich Teil der Vorsorgeleistungen, die von den Krankenkassen übernommen werden. Zur Früherkennung von Parodontitis bezahlen die Kassen alle zwei Jahre eine Vorsorgeuntersuchung zur Erkennung des Parodontalen Screening Index (PSI) im Rahmen des normalen Kontrolltermins. Sprechen Sie uns gern darauf an. Immer mehr Kassen bezuschussen auch die Professionelle Zahnreinigung (PZR), die zwei bis dreimal jährlich zu empfehlen ist.

Das DENVITA-Team unterstützt Ihr Engagement für Ihre Gesundheit mit allen Vorsorgeleistungen der Parodontologie.

Bitte lassen Sie sich im Interesse Ihrer ganzheitlichen Gesundheit über Vorbeugung und Behandlungsmethoden von Parodontitis beraten.

Sie erreichen uns telefonisch unter: 0221 27 24 34 0 – Oder reservieren Sie Ihren Termin online